default image for post
Alkoholkonsum in der heutigen Gesellschaft
November 8, 2008  |  Gedankenzüge, Gesellschaft

Der Alkoholkonsum in der heutigen Zeit, spielt für viele eine sehr wichtige Rolle.
Die Frage, die ich mir hier stelle ist, warum viele Menschen, hauptsächlich jedoch Jugendliche, zum Alkohol greifen und warum er für viele unverzichtbar ist.

Alkohol gewinnt zunehmend immer mehr an Wert, und ist in der heutigen Gesellschaft nahezu unverzichtbar geworden. Er dient primär dazu, sich besser in gewisse Gruppen integrieren zu können, Hemmungen über Bord zu werfen, oder auch um das eigene Ansehen in der Gemeinscheinschaft zu steigern, was widerrum zu einer höheren Anerkennung führt.

Alkohol wird durch die Medien und auch durch das Massenverhalten, anderen schmackhaft gemacht, auch wenn diese Zielgruppen vielleicht abgeneigt sein sollte, werden sie mitgerissen und dazu verleitet, Alkohol, teils auch in Übermengen zu konsumieren um teils ihren Status in der Gesellschaft aufrechterhalten zu können. Hierbei spielt nicht etwa der Geschmack eine übergeordnete Rolle, sondern vielmehr die Wirkungen die durch den Kosum realisiert werden können.

Diese Wirkungen dienen widerum zur Resozialisierung und eine gezielte Integration in eine spezifische Gruppe im unmittelbaren Umfeld des Kosumenten.

Wenn jemand hinsichtlich des Alkohols, eine gewisse Abneigung hat, oder generell den Konsum verneint, oder in Frage stellt, wird dieser oftmals isoliert oder verspottet. Der Rang in der Gruppe wird automatisch abgestuft. Hierbei spielt jedoch auch oft die Art der Gruppe, in den man sich befindet eine Rolle. Wahre Freunde oder Kollegen, werden diese Entscheidung hingegen akzeptieren und sie bleiben trotz des Nichtkonsums fest in der Gruppe verankert, was jedoch gerade bei Jugendlichen eher selten der Fall sein wird.

Campori


  • 5 Comments


    1. zweifelsohne. kommt aber auch immer darauf an wo man aufwächst. wenn ich leuten erzähle wieviel ich in meiner “jugend” (bin ja noch immer jung^^) teilweise getrunken habe sind gewisse leute wirklich entsetzt. dabei war ich hier, wo ich aufgewachsen bin, nicht mal der durchschnitt sondern eine der gelegenheitstrinkerinnen. aber es ist, wie du sagst, schon etwas merkwürdig wenn jemand gar nichts trinkt. es stellt sich automatisch die frage “warum?!” und die abstinenz ist etwas wie wenn dir jemand in der heutigen zeit sagen würde er spart sich für die ehe auf. man will ihn automatisch besaufen ;-D

    2. Danke für Dein Kommentar.
      Wie bereits erwähnt ist Alkohol eher mit einen Massenboom zu vergleichen. Ich denke, wenn niemand in unserer Gesellschaft trinken würde, wären die anderen automatisch auch nicht dazu bereit, Alkohol zu sich zu nehmen. Es ist immer eine Frage des Massenverhaltens und wie es sich auf die verschiedenen Personen auswirkt. Recht stabile Personen, mit einer ausgeprägten und starken Persönlichkeit werden sicherlich weniger dazu neigen sich manipulieren zu lassen, als labile Personen mit einer schwachen Persönlichkeit. Zudem wirken auch die Medien großen Einfluss auf uns aus.

    3. ich bezweifle dass niemand alkohol trinken würde. weil er einerseits sehr gut schmeckt aber auch drogen menschen immer angezogen haben. aber in dem maße wie es heutzutage unter jugendlichen üblich ist zu trinken (komasaufen etc.) wäre es sicher anders wenn alkohol nicht so glorifiziert werden würde

    4. An sich finde ich Alkohol zu trinken keine Schande, und sicher ist es ein Genussmittel, aber wie Du bereits sagtest, wird es zu 80% überkonsumiert, was eigentlich das eigentliche Problem darstellt, da es von der heutigen Gesellschaft in erster Linie nicht als “Genussmmittel” sondern eher als “Mittel zum Zweck” deklariert wird, was ich sehr schade finde

    5. Meiner Meinung nach ist das Problem auch vor allem, dass die Tatasache, dass man Alkohol trinkt, die Menge und die Häufigkeit als Statussymbole gesehen werden. Wenn man sagt: “Oh, am Wochenende war ich wieder so voll…!” Dann scheint es als wäre man für die anderen plötzlich interessanter. Und nein zu sagen ist nicht gerade einfach: Auf einer einfachen Geburtstagsfeier von Freunden kommt ständig jemand und will einen “abfüllen”. besonders, wenn man gesagt hat, dass man nichts trinken will. Einige sehen dann das nein überhaupt nicht ein und versuchen eine Menge. Während es auch andere gibt, die sobald man sagt: “Es schmeckt mir nicht!” einlenken. Was sie selbst aber nicht daran hindert am Ende der Feier vollkommen fertig in der Ecke zu liegen.
      Ich muss sagen, dass man wirklich in die meisten “Cliquen” nicht gut integreit ist, wenn man nciht jede Woche mit ihnen was trinken geht. Und auch von den eigenen guten Freunden entfernt man sich manchmal, wenn sie durch eine Party oder ähnliches in diese Gruppen aufgenommen werden. Das ist oft sehr schade, weil man sich doch eigentlcih gut versteht. Wie ihr shcon gesagt habt, halten echte Freunde zu einem und man findet andere Dinge über die man reden kann. Aber Probleme bleiben trotzdem nicht aus.
      “Komasaufen” allerdings gilt noch als lustig, aber sobald beispielsweise jmemand mittwochsabends im Krankenhaus landet, ist der nicht mehr “cool” sondern nur noch dumm.
      Wenn ich jemanden fragen würde (was ich bald mal tun werde^^) wieso er denn soviel und oft trinkt, würde ich wahrscheinlich eine Antwort wie “Es macht einfach Spaß” oder “Es schmeckt mir einfach” oder ähnliches bekommen. Allerdings glaube ich, dass dies zwar das ist, was sie sich selber vormachen wollen, allerdings die Wahrheit ist, dass man von den anderen akzeptiert fühlen will. Dass ist meiner Meinung nach sehr schade, weil ich denke Freundschaft sollte mehr sein als nur sich gemeinsam zu besaufen.
      Allerdinsg ist das ihre Entscheidung, schließlich will ich nemanden zwingen nichts zu trinken. In Maßen ist das ja auch in Ordnung.
      Wie ihr merkt hab ich zu dem Thema ziemlich viel zu sagen :-) Ich fühle mcih ehrlcih gesagt hier angesprochen, da ich eben eine der (wenigen) Jugendlichen bin, die eben bewusst nichts trinken. Jedenfalls nicht in solchen Maßen. Es schmeckt mir einfach nicht. Das heißt die probleme, die damit einhergehen kenn ich aus meinem eigenen Leben. ich vermute, wenn ich anfangen würde mit den “coolen” in meiner Klasse jedes Wochenende wegzugehen und weniger für die Schule zu tun, dann könnte ich vielleicht meinen Ruf als Streber loswerden. Aber gerade das ist doch schade. Dass man sich teilweise einfach nur über seine Einstellung zum Alkohol definiert. Dass ist sehr, sehr schade. Udn ich frage mich manchmal ob man etwas dagegen tun könnte. Aber eigentlich will ich auch gar nciht versuchen, die anderen auf meine Seite zu ziehen. Sie sind meine Freunde, obwohl sie sich immer mal betrinken, ist ihre Entscheidung. Nur wenn sie sich von mir deswegen entfernen ist es schade…

      PS: Danke, Campori, ich werd mir mal deine Hp angucken und dich dann wahrscheinlich verlinken (was ich bis jetzt gesehen habe gefällt mir :) ). Darf ich fragen wie du den Weg auf meine Seite gefunden hast ? ;)

    Leave a Reply