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Die Pubertät bei Jugendlichen
November 26, 2008  |  Entwicklungs-Psychologie, Psychologie

Die Pubertät ist ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung des Kindes. Eltern stehen in dieser Phase häufig kurz vor der Verzweiflung. Doch was ist eigentlich die Pubertät ?

Zum einen gehört die körperliche Veränderung dazu, die sogenannte “Geschlechtsreifung” bei der die Geschlechtteile ausgebildet werden, wobei dies bei Mädchen in der Regel schon 2 Jahre früher einsetzt als bei den Jungs.

Der Wachstumsschub setzt meistens bei 12 Jahren bei Jungen, und mit 14 Jahren bei den Mädchen ein. Manche Menschen reifen  früher (akzeliert), manche später (retardiert). Beides kann zu Problemen hinsichtlich des Selbstwertgefühls, wie Minderwertigkeitsprobleme, führen. Entspricht der in der Entwicklung befindliche Körper nicht den Schönheitsnorm, beeinträchtigt dies oft das Selbstwertgefühl des Jugendlichen.

Da körperliches,sexuelles,kognitives und emotionales Wachstum oft nicht gleichmäßig vorangeht, sondern eher sehr wirr und chaotisch, führt dies oft zu einen Pendeln zwischen “Erwachsen-Sein” und “Noch-Kind-Sein”, was eine zunehmende Belastung darstellt.

Zu den sozialen Veränderungen gehört u.a das Ablösen vom Elternhaus und der Hinwendung zu Peergruppen. Beides kann mit dem Erlebnis der Einsamkeit, Distanzierung von der Familie, Zugehörigkeit oder Ablehnung von der “Gruppe” verbunden sein, was widerrum zu Konfomitätsdruck führen kann.

All diese Faktoren, machen den Umgang mit der Pubertät nicht gerade einfach, sodass Eltern zusätzlichen Belastungen ausgeliefert sind. Für die Jugendlichen jedoch, sind nicht sie es die schwierig werden, sondern die Eltern. Der Umgang mit pubertären Jugendlichen bedarf der Gewöhnung und sollte möglichst immer mit viel Rücksicht und Verständnis einhergehen, wobei jedoch klare Grenzen nicht fehlen sollten.


  • 1 Comment


    1. Diese Lebensphase bahnt sich bei meinen mittelgroßen Herrschaften jetzt an ..
      Mal sehen wie wir Sie leben können ;)
      Liebe Grüße

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